Lizenzierte Glücksspielunternehmen in Kenia haben eine Klage eingereicht, um einen vorgeschlagenen Anstieg der Regulierungsgebühren um 500 Prozent anzufechten. Die rechtliche Auseinandersetzung folgt auf kürzlich verabschiedete Änderungen des nationalen Glücksspielframeworks.
Tarifanpassungen und gerichtliche Überprüfung
Die überarbeitete Gebührenstruktur führt aktualisierte Kosten für den gesamten Sektor ein. Online-Buchmacherlizenzen erfordern nun eine Zahlung von 386.000 US-Dollar, im Vergleich zu den vorherigen 1.500 US-Dollar. Casino-Betreiber sehen sich mit Lizenzkosten von 927.000 US-Dollar konfrontiert, gegenüber dem früheren Satz von 54.000 US-Dollar. Antrags- und Verlängerungsverfahren für Buchmacher sind ebenfalls mit höheren Gebühren verbunden, wobei die Einreichungsgebühren von 77 US-Dollar auf 38.600 US-Dollar und die Verlängerungskosten von 39 US-Dollar auf 19.300 US-Dollar gestiegen sind.Branchenvertreter haben eine vorübergehende Aussetzung des neuen Gebührenplans bis zur gerichtlichen Entscheidung beantragt. Sie argumentieren, dass Unternehmen, die die aktualisierten Sätze zahlen, finanzielle Verluste erleiden würden, falls das Gericht die Änderungen später für ungültig erklärt. Die Justiz hat eine vorläufige Aussetzung der neuen Anforderungen gewährt.
Regulierungsbehörden versuchen derzeit, diese Aussetzung aufzuheben, und führen an, dass die Pause den standardmäßigen Lizenzierungsprozess stört.
Der aktuelle Streit folgt auf kürzlich von kenianischen Behörden umgesetzte Maßnahmen zur Verschärfung der Regulierung.